Um was geht's hier genau:

Als Privatperson und Aulendorfer möchte ich die Rad-Infrastruktur durch mein Engagement verbessern - NICHT KOMMERZIELL....

REIN AUS IDEALISMUS !!!

 

Eine Idee: den Radverkehr gezielt durch Touristen zu erhöhen, um so  Aufmerksamkeit bei den zuständigen Stellen zu erhöhen, da Touristen ja Einnahmen bringen und hierzu eben auch was investiert werden muss - 

z.B. in den Ausbau des Rad-Wegenetzes !!!!

 

Ich beschäftige mich mit dem Thema seit 2020, konnte Viele begeistern, aber eine konkrete Massnahme gab's bislang dann doch nicht.

Für 2026 plane ich daher eine neue Kampagne, um auf den Bedarf der "neuen" Strecke aufmerksam zu machen.

 

Übrigens: Wenn wir über Aufwände und Kosten sprechen....man kann die Strecke schon heute mit bestehenden Wegen fahren (geht besser, 

aber kann ja noch werden). Da reicht der Komoot-Link mit Gefahrenhinweisen, eine Karte und (im Idealfall) eine durchgängige Beschilderung. Das ist dann der Schussenradweg_0.1 !!!!

 

 (Quelle der Grafik: Schäbische Zeitung)

Wenn Sie die Idee unterstützen wollen:

 

Machen Sie Werbung für das Thema!!! Tourismus bringt Arbeitsplätze und neue Einnahmen. Zudem entstehen vielleicht neue Infrastrukturen, die Sie auch privat nutzen können - z.B. neue Radwege.

Wenn Sie Vorschläge oder Anregungen haben dürfen Sie gerne mit mir in Kontakt treten unter 0163-7355894 - 24/7 bin ich für Sie erreichbar.

 

 

Im Vorfeld möchte ich mich für Ihre Unterstützung bedanken und habe für die ganz Interessierten noch anbei etwas Lesestoff bezüglich meinem "Leidensweges".

 

Viel Spaß,

Patrick Knieß

Der Schussenradweg - die Projektidee

Wie alles begann

Da ich in Aulendorf wohne und in Friedrichshafen arbeitete bin ich x-fach mit dem Rad die Strecke gefahren. Jedesmal eine neue Variante - immer spannend.

Irgendwann kam ich auf die Idee, dass die Strecke doch optimal wäre für Touristen vom Bodensee und Oberschwaben - zumal sie neben einer Bahnlinie verläuft !!!

 

Projekt-Präsentation

Also hab' ich den (für mich) optimalen Verlauf erkundet....per Rad...zu Fuß....per Kanu.

Schaut mal hier.....wurde auch an Alle verteilt 

Lust auf eine kleine Tour?

Übrigens: der Kerl da rechts bin ich. Patrick Knieß....steht's zu Diensten ;-)

Die Videos hab ich mit Dennis (Kumpel) gedreht, der musste einigemale durch hüfthohe Brenneselfelder mitfahren - sorry dafür - danke dafür.

Wir hatten eine GoPro am Bike, damit auch die "Nicht-Biker" mitfahren können....so eine Idee....

Bad Schussenried bis

Schon sehenswert, wie klein die Schussen da entspringt. Die Tour hier ist so natürlich noch nicht fahrbar, da ca. 100m Weg fehlen. Könnte man noch was tun....

Aulendorf

Vorbei am Steegersee und neben der Schussen mit herrlichem Blick auf Aulendorf. Dann ab Rugetsweiler wieder die "Wunschroute", dies eben noch nicht gibt.

und Mochenwangen

Alles fertige Strecke. Gut befahrbar und traumhaft schön. Schattiger Abschnitt entlang der Schussen. Vielleicht mit Stop in Durlesbach?

Weiterhin hab ich die Tour in Bikemap abgemalt:

Schussenradweg_V1.0 (die Wunschroute, Hinweis: die Strecke ist in Teilen nicht gebaut, also so nicht fahrbar!!!): https://www.bikemap.net/de/r/6020570/?utm_source=website&utm_medium=route_details&utm_campaign=share_route

Schussenradweg_V0.1 (was jetzt schon fahrbar währe - also OHNE Radwegebau, Hinweis: Fahren der Tour auf eigene Verantwortung, notwendige Gefahrenhinweise sind bei der Routenführung noch nicht enthalten und es gibt keine Beschilderung !!!):  https://www.bikemap.net/de/r/10789286/?utm_source=website&utm_medium=route_details&utm_campaign=share_route

 

 

Der Schussenradweg ist keine Fahrradtagestour sondern ein ERLEBNISSTAG voller Aktivitäten, Kultur und Geschichte !!!

Die Anreise per ÖPNV

Während im Sommer unmengen an Touristen mit dem Zug und Rad an den Bodensee fahren rollen die Züge fast leer zurück in Richtung Bad Schussenried. 

Durch das BODO-Verbundnetz besteht die Möglichkeit für Gruppen von bis zu 5Personen inklusive 5Fahrrädern am Wochenende von Sipplingen bis kurz vor Lindau extrem günstig in nahezu leeren Zügen nach Bad Schussenried zu reisen - optimale Auslastung bestehender Verkehrsmittel !!!

 

Was für Highlights erwarten Sie?

Der Schussenursprung – wo die Schussen beginnt

Am nördlichen Stadtrand von Bad Schussenried entspringt die Schussen. Ihr Wasser dringt aus mehreren Quellen zwischen den Steinen eines Quelltopfs hervor. Von hier fließt sie rund 62 Kilometer südwärts bis in den Bodensee. Anders als die übrigen oberschwäbischen Flüsse strebt sie damit nicht zur Donau.

An der Wasserscheide: Die Quelle liegt am Rand einer eiszeitlichen Endmoräne. Diese bildet zugleich die europäische Hauptwasserscheide zwischen Donau und Rhein, also zwischen Schwarzem Meer und Nordsee.

Ein Ort mit Geschichte: 1866 stießen Arbeiter an dieser Stelle auf die Überreste eines Lagers eiszeitlicher Jäger, einen der bedeutenden altsteinzeitlichen Fundplätze Süddeutschlands. Später sank die Schüttung der Quelle so weit, dass Mühlen, Sägewerke und die Hammerschmiede in Schussenried nicht mehr genug Wasser hatten. Der örtliche Müller schuf Abhilfe: Er legte die Quelle vier Meter tiefer, danach sprudelte sie wieder kräftiger.

Naturdenkmal und Kunstort: Heute ist der Schussenursprung als Naturdenkmal geschützt. Neben dem Treppenabgang wachen die ersten „Wasserhüterinnen“ der Künstlerin Theresia K. Moosherr, zwei hohe Eichenskulpturen, die an den Wert des Wassers erinnern.

Tipp: Der Schussenursprung liegt am Geopfad Bad Schussenried, einem rund 5,5 Kilometer langen Rundweg ab dem Gletschergarten in der Innenstadt.

Die Wasserhüterinnen – Kunst an der Schussen

An der Schussenquelle in Bad Schussenried stehen zwei rund vier Meter hohe Frauenfiguren aus Eichenholz. Sie sind die „Wasserhüterinnen“ der Bad Schussenrieder Künstlerin Theresia K. Moosherr.

Kunst mit der Kettensäge: Moosherr formt ihre stelenartigen Skulpturen mit der Kettensäge aus Eichenstämmen. Seit 2011 sind rund zwei Dutzend von ihnen an der Schussen entstanden. Sie begleiten den etwa 62 Kilometer langen Fluss von der Quelle bis zur Mündung in den Bodensee bei Eriskirch, mit Stationen unter anderem in Durlesbach, Staig, Baindt und Ravensburg. Weitere Wasserhüterinnen stehen inzwischen auch am Neckar und an anderen Flüssen.

Eine Botschaft für das Wasser: Für die Künstlerin ist Wasser der Ursprung allen Lebens. Ihre Figuren verkörpern das „Weibliche als Bewahrerin der Schöpfung“ und erinnern daran, wie kostbar sauberes Wasser ist.

Tipp: Die Wasserhüterinnen an der Schussenquelle liegen am Geopfad Bad Schussenried, einem rund 5,5 Kilometer langen Rundweg ab dem Gletschergarten in der Innenstadt. Er verbindet Kunst, Natur und Erdgeschichte.

 

Kloster Bad Schussenried – Barocke Pracht in Oberschwaben

Das 1183 gegründete Prämonstratenserkloster Schussenried zählt zu den Höhepunkten der Oberschwäbischen Barockstraße.

Der Bibliothekssaal: Das Herzstück ist der lichtdurchflutete Rokoko-Bibliothekssaal. Er entstand 1754–1761 nach Plänen von Dominikus Zimmermann und gehört zu den schönsten Bibliothekssälen Süddeutschlands. Malerei, Skulptur und Stuck verbinden sich hier zu einem Gesamtkunstwerk.

Das Klostermuseum: Wie lebten die Mönche? Wer plante die gewaltigen Bauten? Das Museum erzählt vom Leben hinter Klostermauern. Ein Glanzstück ist Zimmermanns Architekturmodell der nie vollendeten Klosteranlage.

Die Klosterkirche St. Magnus: Die spätromanische Kirche beeindruckt mit barockem Deckengemälde und kunstvoll geschnitztem Chorgestühl.

Führungen, Konzerte und wechselnde Ausstellungen runden Ihren Besuch ab.

Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried · Tel. +49 7583 9269140 · info@kloster-schussenried.de

 

Das Bierkrugmuseum – Trinkkultur aus fünf Jahrhunderten

Mitten in Bad Schussenried, direkt an der Oberschwäbischen Barockstraße, liegt die Schussenrieder Erlebnisbrauerei. Auf ihrem Gelände eröffnete 1994 Deutschlands erstes Bierkrugmuseum, nach eigenen Angaben das einzige seiner Art weltweit.

Die Sammlung: Auf zwei Stockwerken zeigt das Museum rund 1.200 historische Bierkrüge aus den Jahren 1550 bis 1925. Die meisten stammen aus der Privatsammlung von Brauerei-Seniorchef Jürgen Josef Ott. Früher waren Bierkrüge weit mehr als Trinkgefäße: Sie dienten als Geldanlage und Statussymbol. Die Ausstellung erzählt ihre Geschichte vom kostbaren Kultgegenstand bis zum Werbeartikel.

Rund um die Brauerei: Bei einer Führung erleben Sie, wie Bier gebraut wird. Im Brauereihof stehen ein Zunftbaum mit historischen Wirtshausschildern sowie alte Kutschen und Biertransporter. In der Brauereigaststätte und im Biergarten wird das naturtrübe Museumsbier „Original N° 1“ ausgeschenkt.

Wilhelm-Schussen-Straße 12, 88427 Bad Schussenried · Tel. +49 7583 40411 · museum@schussenrieder.de

Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach – Landleben wie anno dazumal

Im Bad Schussenrieder Ortsteil Kürnbach liegt eines der schönsten Freilichtmuseen Baden-Württembergs. Seit 1968 zeigt das Museumsdorf auf rund zehn Hektar, wie die Menschen in Oberschwaben früher gelebt und gearbeitet haben.

Häuser aus über 500 Jahren: Mehr als 30 historische Gebäude aus der ganzen Region wurden hier wieder aufgebaut. Dazu gehören stroh- und riedgedeckte Bauernhäuser, ein Tanzhaus, eine Kapelle und ein Rathaus. Herzstück ist das barocke Kürnbachhaus. Die Stuben sind original eingerichtet und vermitteln einen lebendigen Eindruck vom damaligen Alltag.

Handwerk, Tiere und Natur: Über ein Dutzend historische Werkstätten, etwa die des Korbmachers oder Drahtflechters, lassen altes Handwerk wieder aufleben. Ausstellungen zeigen Oldtimer-Traktoren und oberschwäbische Festtagstrachten. Dazu kommen alte Nutztierrassen, blühende Bauerngärten und Streuobstwiesen mit über 150 alten Obstbäumen.

Für die ganze Familie: Ein Kinder-Entdeckerpfad, ein Spielplatz mit Erlebnis-Baumhaus, die Mini-Dampfbahn und ein kostenloser Multimediaguide sorgen für Abwechslung. Höhepunkte im Jahr sind Veranstaltungen wie das Dampffest im Juni und der große Herbstmarkt im Oktober.

Am Museumsdorf 1, 88427 Bad Schussenried-Kürnbach · Tel. +49 7351 52-6790 · museumsdorf@biberach.de
Öffnungszeiten: Ende März bis Anfang November, täglich 10–18 Uhr
Eintritt: [bitte eintragen]

Die Öffnungszeiten gelten für die Saison 2026. Prüfen Sie für spätere Jahre die aktuellen Termine auf museumsdorf-kuernbach.de.

Der Schwaigfurter Weiher – Naturidyll mit Klostergeschichte

Rund zweieinhalb Kilometer südlich der Stadtmitte, zwischen Kürnbach und Otterswang, liegt der Schwaigfurter Weiher. Der knapp 14 Hektar große Weiher mit seiner kleinen Insel ist ein beliebtes Ausflugsziel für Naturfreunde und Familien.

Von Mönchen angelegt: Der Weiher ist kein natürlicher See. Die Prämonstratenser des Klosters Schussenried stauten ihn um 1480 auf, um Fische zu züchten und eine Mühle anzutreiben. Das Mühlrad ist noch heute von außen zu sehen, die Mühle ist eine Station an der Oberschwäbischen Mühlenstraße. Die Schussen fließt auf ihrem Weg zum Bodensee mitten durch den Weiher.

Geschützte Natur: Der Weiher und seine Umgebung stehen unter Naturschutz. Seerosen, Röhricht, Streuwiesen und Bruchwald bieten zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Viele Wasservögel brüten hier.

Erleben & Einkehren: Mit dem Ruderboot lässt sich die Insel umrunden. Einige Bereiche bleiben zum Schutz der brütenden Vögel und der Seerosen gesperrt. Baden ist im Weiher nicht erlaubt. Direkt am Ufer lädt die Weihergaststätte mit Biergarten, kleinem Spielplatz und Bootsverleih zur Einkehr ein.

Weihergaststätte Schwaigfurt, Schwaigfurt 4, 88427 Bad Schussenried · Tel. +49 7525 8368

Hofgut Tiergarten Aulendorf – Naturerlebnis für die ganze Familie

Nur rund einen Kilometer von der Aulendorfer Stadtmitte entfernt liegt das Hofgut Tiergarten, ruhig und mitten im Grünen. Das familiengeführte Hotel mit Restaurant ist ein beliebtes Ferien- und Ausflugsziel, besonders für Familien mit Kindern.

Paradies für Kinder: Auf dem Hofgut gibt es einen Streichelzoo und Abenteuerspielplätze am Haus und am Fischweiher, mit Rutsche, Spielhaus, großem Sandkasten, Trampolin und Wasserspielen. Bei schlechtem Wetter lockt die Spielescheune mit Tischkicker und vielen weiteren Spielen.

Einkehren und genießen: Das Restaurant steht auch Tagesgästen offen. Morgens gibt es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, sonntags einen beliebten Brunch und abends ein großes Buffet mit Live-Grill. Ein kostenloser Parkplatz liegt direkt vor dem Haus.

Idealer Ausgangspunkt: Die Schwaben-Therme liegt nur 1,5 Kilometer entfernt. Rund um das Hofgut laden Wander- und Radwege dazu ein, die oberschwäbische Landschaft zu erkunden.

Hofgut Tiergarten, Beim Tiergarten 11, 88326 Aulendorf · Tel. +49 7525 913190 · info@hofgut-tiergarten.com

Adventure Golf Aulendorf – Minigolf mit Abenteuerfaktor

Direkt neben dem Hofgut Tiergarten, nur wenige Minuten von der Aulendorfer Stadtmitte entfernt, liegt eine der schönsten Adventure-Golf-Anlagen Oberschwabens. Sie wurde 2020 eröffnet.

Was ist Adventure Golf? Adventure Golf verbindet die Abwechslung des Minigolfs mit Elementen des klassischen Golfs wie Rasen und Sandhindernissen. Die Bahnen sind abenteuerlicher und anspruchsvoller als beim herkömmlichen Minigolf. Mitspielen kann jeder ab etwa sechs Jahren, ohne Vorkenntnisse, eigene Ausrüstung oder Anmeldung.

18 Bahnen voller Überraschungen: Auf rund 3.000 Quadratmetern führen 18 liebevoll gestaltete Rasenbahnen durch Tunnel und Holzfässer, über Wasserläufe und Baumstämme und vorbei an Narrenfiguren, einer kleinen Burg und einer Eisenbahn. Eine Runde dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden.

Rundum ein Erlebnis: Rund um die Anlage leben Hirsche, Ziegen, Hasen, Hühner und Ponys. Am Kiosk gibt es Getränke, Eis und Snacks, schattige Plätze laden zum Verweilen ein. Kindergeburtstage, Firmen- und Vereinsausflüge oder Familienfeiern sind nach Absprache möglich.

Adventure Golf Aulendorf, Beim Tiergarten 33, 88326 Aulendorf · Tel. +49 172 9474667 · info@adventuregolf-aulendorf.de

Schloss Aulendorf – eine Schatztruhe voller Geschichten

Mitten in Aulendorf thront das Schloss, eines der bedeutenden Kulturdenkmale Oberschwabens. Über Jahrhunderte war es Sitz der Reichsgrafen zu Königsegg-Aulendorf, deren Einfluss bis heute im Stadtbild spürbar ist.

Architektur aus vielen Epochen: Jede Generation von Schlossherren hat ihre Spuren hinterlassen. Nach Jahren des Verfalls wurde das Schloss aufwendig restauriert. Heute zeigt es die Baustile der wechselnden Epochen vom Mittelalter bis zum Klassizismus. Auf originelle Weise erfahren Besucher dabei auch, was Kaiserin Sisi oder der Ananas-Anbau mit Aulendorf zu tun haben.

Ausstellungen für Groß und Klein: Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen machen das Schloss immer wieder neu erlebbar. Derzeit zeigt der renommierte Playmobil-Künstler Oliver Schaffer „Die große Welt von PLAYMOBIL“: detailreiche Dioramen aus Baustelle, Zirkus und Weltraum, Videoprojektionen und Spieltische zum Mitmachen. Die Ausstellung ist bis Mai 2027 verlängert.

Gut erreichbar: Vom Bahnhof sind es nur rund 500 Meter bis zum Schloss. Die Tourist-Information ist direkt im Schloss untergebracht.

Tourist-Information & Schlossmuseum, Hauptstraße 35, 88326 Aulendorf · Tel. +49 7525 934203

Minigolf im Hofgartenpark Aulendorf

Mitten in Aulendorf, zwischen dem historischen Schloss und dem Stadtpark, liegt die idyllische Minigolfanlage im Hofgartenpark. Wo früher die Gärtnerei der Grafen von Königsegg-Aulendorf lag, stehen heute 18 Bahnen im Schatten alter Bäume bereit. Hier können Anfänger ihr Glück versuchen und geübte Spieler ihr Können zeigen.

Minigolf mit Retro-Charme: Die Anlage stammt aus den 1970er-Jahren und hat sich ihren nostalgischen Charme bewahrt. Vor Kurzem wurde sie mit frisch gestrichenen Bahnen und neuen Sitzgelegenheiten aufgefrischt. Neben dem Minigolf gibt es Tischtennis, ein großes „Vier gewinnt“ und für die Kleinsten einen Sandspielplatz.

Ideal kombinierbar: Das Schloss liegt nur wenige Schritte entfernt. Nach einer Runde Minigolf bietet sich ein Bummel durch die Stadt oder ein Besuch der Ausstellung im Schloss an.

Minigolf Aulendorf, Hofgartenstraße, 88326 Aulendorf · Tel. +49 7525 934203 (Tourist-Information) · info@aulendorf.de

Naturstrandbad Steeger See – Badespaß in Aulendorf

Am Stadtrand von Aulendorf, nur etwa 15 Gehminuten vom Bahnhof entfernt, liegt der Steeger See. Der Eiszeitsee gilt als einer der schönsten Naturbadeseen Oberschwabens. Das haben auch Leser der Schwäbischen Zeitung und Hörer von Radio 7 bei Abstimmungen so entschieden.

Strand und Natur pur: Das Naturfreibad hat einen der längsten Sandstrände Oberschwabens und rund 17.000 Quadratmeter Liegewiese. Wer es sportlich mag, springt vom 3-Meter-Turm oder spielt eine Runde Beachvolleyball oder Fußball. Die Kleinsten vergnügen sich auf mehreren Spielinseln. Zur Erholung gibt es eine Kneipp-Wassertretstelle und schattige Ruheplätze.

Einkehren am See: Die Gaststätte am Steeger See versorgt Badegäste mit Pizza, Pommes und kühlen Getränken.

Ganzjährig ein Ausflugsziel: Rund um den See führt ein Naturerlebnisweg, der auch außerhalb der Badesaison zu einem Spaziergang einlädt.

Besonderheit: Freitags heißt es „Baden bis die Sonne untergeht“.

Naturstrandbad Steeger See, 88326 Aulendorf · Tel. +49 7525 912185
Badesaison: Anfang Mai bis Mitte September, täglich ab 9 Uhr, witterungsabhängig

Bahnhof Durlesbach – Eisenbahngeschichte im Schussental

„Stuttgart, Ulm und Biberach, Meckenbeuren, Durlesbach“: Mit dieser Zeile aus dem Volkslied „Auf de schwäbsche Eisebahne“ wurde ein kleiner Bahnhof im Schussentobel weit über Oberschwaben hinaus berühmt.

Die Südbahn erobert das Schussental: 1843 beschloss das Königreich Württemberg den Bau der Südbahn von Ulm an den Bodensee. Der erste Abschnitt entstand 1849 von Friedrichshafen aus durch das Schussental in Richtung Schussenquelle. Im Schussentobel bei Durlesbach stießen die Ingenieure erstmals auf größere topografische Hürden. Die Bahn brachte der Region neuen Verkehr und die Industrialisierung.

Ein Bahnhof im Nirgendwo: Weil der Bahnhof abseits der Dörfer lag, benannte man ihn nach dem Bach, der hier in die Schussen mündet. Ursprünglich sollte er die sieben Kilometer entfernte Stadt Bad Waldsee anbinden. Diese Aufgabe verlor er 1869, als Waldsee einen eigenen Bahnhof an der Strecke Herbertingen–Isny bekam. Auch ein Holzlagerplatz der Forstdirektion brachte keinen Aufschwung. Neues Leben kam mit dem wiederbelebten Kloster Reute: Wallfahrer, Ordensschwestern und Besucher reisten nun über Durlesbach an.

Ein Bahnhof, zweimal erhalten: Beim zweigleisigen Ausbau der Südbahn entstand 1911 ein neues Bahnhofsgebäude. Das alte Gebäude von 1849 wurde verkauft und in Reute als Wohnhaus wieder aufgebaut. So existiert das Kulturdenkmal heute gleich zweimal.

Vom Haltepunkt zum Erinnerungsort: Mit dem Aufkommen des Autos verlor Durlesbach an Bedeutung. 1984 wurde die Station endgültig stillgelegt. Heute erinnern ein Denkmal mit Figuren aus dem berühmten Lied und ein historischer Zug mit Dampflok an die Eisenbahnromantik vergangener Tage.

Das Felsenbädle – ein verstecktes Idyll an der Schussen

Nordöstlich von Mochenwangen, im Schussentobel, versteckt sich eines der verträumtesten Plätzchen an der Schussen: das Felsenbädle. Früher war es ein bekannter Badeplatz. Heute ist es ein Geheimtipp für alle, die Ruhe und Natur suchen.

Ein Stück Eiszeitlandschaft: Die Schussen und ihr Tal sind ein Erbe der Eiszeit. Gletscher, Seen und Bäche haben die Landschaft zwischen Durlesbach und Mochenwangen geformt. Später veränderten Eisenbahnbau und Industrie das Tal, und aus einem abgetrennten Flussarm entstand das Felsenbädle.

Verweilen am Wasser: Ein schmaler Waldpfad führt vom Hinweisschild zu der Stelle hinab, über ein kleines „Trepple“ geht es bis ans Wasser. Die Felsen laden zum Sitzen, Picknicken und Träumen ein. An warmen Tagen können Kinder im Wasser plantschen. Zum Schwimmen ist das Felsenbädle allerdings nicht geeignet.

Tipp: Das Felsenbädle liegt an einem Rundweg um Mochenwangen. Es ist auch Station der geführten Radtour zur Industriegeschichte des Schussentobels, die zum ehemaligen Papierfabrikgelände, zur Fabrikantenvilla „Rolandseck“ und zum Bahnhof Durlesbach führt.

Papierfabrik Mochenwangen – 150 Jahre Papiermachen an der Schussen

Fast 150 Jahre lang prägte die Papierfabrik das Leben in Mochenwangen. Aus einem armen Dorf von Kleinbauern und Tagelöhnern wurde ein Industrieort, dessen Geschichte eng mit dem Papier verbunden ist.

Die Gründung 1868: Der aus der Pfalz stammende Dr. Richard Müller erkannte das Potenzial des Geländes an der Schussen. Gemeinsam mit seinen Brüdern gründete er die „Papierfabrik Gebr. Müller“. Ein Werkskanal leitete einen Teil der Schussen ab, die Wasserkraft trieb die Maschinen an. Weil es vor Ort keine erfahrenen Papiermacher gab, holte Müller Fachleute aus Sachsen. Schon 1869 wurde das erste Papier ausgeliefert.

Vom Lumpen zum Holz – wie Papier gemacht wurde: Jahrhundertelang entstand Papier aus Hadern, also alten Leinen- und Baumwolllumpen. Sie wurden sortiert, gekocht, gebleicht und zu Faserbrei gemahlen. Auch in Mochenwangen fertigte man anfangs feines Dünndruckpapier aus Hadern. Doch Lumpen waren knapp und die Nachfrage nach Papier wuchs. Deshalb errichtete Müller 1873/74 eine Holzschleiferei. Dort wurde Fichtenholz an Schleifsteinen zu Holzschliff zerfasert, einem neuen und günstigen Rohstoff. Ab 1881 kam zugekaufter Zellstoff hinzu. Damit entstanden in Mochenwangen holzhaltige und holzfreie Druckpapiere.

Wachstum und Wandel: 1889 lief eine zweite Papiermaschine an, in den besten Jahren arbeiteten rund 400 Menschen in der Fabrik. Nach Müllers Tod 1896 baute sein Sohn Roland das Werk weiter aus. Ab 1937 prägte die Familie Schachenmayr das Unternehmen. Danach wechselten die Eigentümer mehrfach, zuletzt gehörte das Werk zu Arctic Paper. An Heiligabend 2015 wurde das letzte Papier produziert.

Spuren im Ort: Die Fabrik hat Mochenwangen bis heute geprägt. Für die zugezogenen evangelischen Arbeiterfamilien entstand 1891 auf dem Werksgelände eine neuromanische Backsteinkirche. Daneben liegt der private Friedhof mit dem Grabmal des Gründers. Am ehemaligen Standort der Holzschleife erklärt eine Infotafel die Herstellung von Holzschliff. Auf dem Fabrikgelände entsteht derzeit das neue Wohnquartier „Am Felsenbädle“. Die Gründervilla und zwei weitere historische Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Tipp: Geführte Radtouren zur Industriegeschichte des Schussentobels führen über das Fabrikgelände, zur Fabrikantenvilla „Rolandseck“, zur Holzschleife und weiter zum Bahnhof Durlesbach.

Basilika Weingarten – der „Schwäbische Petersdom“

Hoch über der Stadt thront auf dem Martinsberg die Basilika St. Martin und Oswald, das Wahrzeichen Weingartens. Sie gilt als größte Barockkirche nördlich der Alpen und ist eines der bedeutendsten Bauwerke an der Oberschwäbischen Barockstraße. Mit rund 102 Metern Länge ist sie etwa halb so groß wie der Petersdom in Rom, daher ihr Beiname „Schwäbischer Petersdom“.

Ein barockes Gesamtkunstwerk: Die Klosterkirche der Benediktinerabtei entstand zwischen 1715 und 1724 im Auftrag von Abt Sebastian Hyller. Die bedeutendsten Künstler ihrer Zeit wirkten mit: Cosmas Damian Asam schuf die farbenprächtigen Deckenfresken, Donato Frisoni gestaltete die Fassade, Joseph Anton Feuchtmayer das kunstvolle Chorgestühl. Der weite, lichtdurchflutete Innenraum beeindruckt jeden Besucher. 1956 erhob Papst Pius XII. die Kirche zur „Basilica minor“.

Die Gabler-Orgel: Weltberühmt ist die Orgel auf der Westempore. Der junge Orgelbauer Joseph Gabler aus Ochsenhausen baute sie von 1737 bis 1750. Sie hat 66 Register und der Legende nach 6.666 Pfeifen. Besonderheiten wie Kuckucksruf, Nachtigallenschlag und Glockenspiel machen die Orgelkonzerte im Sommer zu einem besonderen Erlebnis.

Heilig-Blut und Blutritt: Seit über 900 Jahren wird in Weingarten die Heilig-Blut-Reliquie verehrt. Am Freitag nach Christi Himmelfahrt tragen fast 3.000 Reiter sie beim Blutritt, der größten Reiterprozession Europas, durch Stadt und Fluren. Zehntausende Pilger und Zuschauer begleiten die Prozession.

Basilika St. Martin, Kirchplatz, 88250 Weingarten · Tel. +49 751 561270 (Kath. Pfarramt)
Öffnungszeiten: April bis Oktober 7–19 Uhr, November bis März 7–18 Uhr. Während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich.

Die Basilika wird seit 2021 abschnittsweise innen saniert, dabei werden auch die Asam-Fresken restauriert. Teile des Innenraums können daher eingerüstet sein. Ein kurzer Hinweis auf der Homepage erspart Besuchern Enttäuschungen.

Das Zwangslager Ummenwinkel – NS-Verfolgung der Ravensburger Sinti

Am nördlichen Stadtrand von Ravensburg, an der Grenze zur Gemeinde Berg, liegt ein Ort, den heute nur noch wenige kennen: der „Alte Ummenwinkel“. Hier errichtete die Stadt Ravensburg während der NS-Zeit ein Zwangslager für Sinti. Es war das größte kommunale Lager dieser Art im deutschen Südwesten.

Sinti in Ravensburg: Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts lebten und arbeiteten Sinti-Familien in Ravensburg. Sie waren Teil der Stadtgesellschaft und Mitglieder der Kirchengemeinde St. Jodok.

Das Lager 1937–1945: Im November 1937 errichtete die Stadt aus eigener Initiative und ohne Rechtsgrundlage ein sogenanntes „Zigeunerlager“. Rund 100 Sinti, darunter etwa 60 Kinder und Jugendliche, mussten ihre Wohnungen verlassen. Sie lebten fortan in Baracken hinter Stacheldraht. Sie wurden „rassenbiologisch“ erfasst, ständig überwacht und durch Verbote schikaniert. Sie mussten Zwangsarbeit leisten, beim städtischen Forst- und Bauamt und in Betrieben der Region.

Die Deportation 1943: Am 13. März 1943 holten Kriminalpolizei und örtliche Polizisten 34 Männer, Frauen und Kinder aus dem Lager. Zwei Tage später wurden sie vom Ravensburger Bahnhof in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. 28 von ihnen wurden dort oder in anderen Lagern ermordet. Nur wenige Wochen später wurde ihr zurückgelassener Hausrat versteigert.

Nach 1945: Die Überlebenden kehrten zurück und wurden wieder auf dem Gelände des ehemaligen Lagers untergebracht, in denselben Baracken. Dort lebten Ravensburger Sinti-Familien bis 1984, lange Zeit ohne Strom- und Wasseranschluss. Dann wurden die Baracken für den Bau der neuen B30 geräumt.

Erinnern und Gedenken: Seit 1999 erinnert ein Mahnmal vor der Kirche St. Jodok an die deportierten und ermordeten Ravensburger Sinti. Jedes Jahr im März findet dort ein Gedenken statt. Bürgerinnen und Bürger, der Verband Deutscher Sinti und Roma und weitere Initiativen setzen sich dafür ein, den authentischen Ort am Ummenwinkel wieder sichtbar zu machen und dort ein Denkmal zu errichten. Die Geschichte der Ravensburger Sinti hat die Historikerin Dr. Esther Sattig umfassend erforscht. Ihr Buch „Das Zigeunerlager Ravensburg Ummenwinkel“ erschien 2016.

Ravensburg entdecken – Museen und Sehenswürdigkeiten

Ravensburg ist die „Stadt der Türme und Tore“. Ihre gut erhaltene Altstadt erzählt von der großen Vergangenheit als freie Reichsstadt und Handelsmetropole. In der Oberstadt liegen vier Museen nur wenige Schritte voneinander entfernt.

Das Museumsviertel

Museum Humpis-Quartier: Das kulturhistorische Museum der Stadt liegt in einem der besterhaltenen spätmittelalterlichen Wohnquartiere Süddeutschlands. Mehrere historische Häuser gruppieren sich um einen glasüberdachten Innenhof und nehmen die Besucher mit auf eine Reise durch 1.000 Jahre Stadtgeschichte. Ein Höhepunkt ist die weitgehend original erhaltene Bohlenstube von 1435. Hier lernt man die Fernhändlerfamilie Humpis und die „Große Ravensburger Handelsgesellschaft“ kennen, die der Stadt Reichtum brachten.

Kunstmuseum Ravensburg: Das 2013 eröffnete Kunstmuseum ist schon architektonisch ein Highlight, denn es ist das weltweit erste zertifizierte Passivhaus-Museum. Den Grundstock bildet die Sammlung Selinka, ergänzt durch wechselnde Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. 2015 wurde es zum „Museum des Jahres“ gekürt.

Museum Ravensburger: Im ehemaligen Firmensitz des Spieleverlags dreht sich alles um die Geschichte der berühmten Spiele und Puzzles mit dem blauen Dreieck. Hier dürfen Groß und Klein auch selbst spielen.

Wirtschaftsmuseum Kreis Ravensburg: Das Museum erzählt Wirtschaftsgeschichte(n) der Region vom 19. Jahrhundert bis heute. Es zeigt die Unternehmen, Erfindungen und Menschen, die Oberschwaben geprägt haben.

Tipp: Bei der „Langen Nacht im Museumsviertel“ im August öffnen alle vier Museen bis spät in die Nacht und bieten Führungen an.

Sehenswürdigkeiten der Altstadt

Türme und Tore: Ravensburgs Wahrzeichen ist der Mehlsack, ein strahlend weißer, rund 50 Meter hoher Wehrturm über der Stadt. Wer auf den Blaserturm am Marienplatz steigt, genießt einen herrlichen Blick über die Dächer. Das Obertor ist das älteste Stadttor Ravensburgs.

Marienplatz: Das Herz der Altstadt ist gesäumt von historischen Gebäuden wie dem Rathaus, dem Waaghaus und dem Lederhaus. Hier finden Wochenmarkt und Feste statt.

Veitsburg: Auf dem Hügel über der Stadt stand einst die Stammburg der Welfen. Heute lädt der Aussichtspunkt zu einem Blick über Ravensburg und bei klarem Wetter bis zu den Alpen ein.

Rutenfest: Jedes Jahr im Juli feiert Ravensburg sein traditionelles Kinder- und Heimatfest mit großem Festumzug, Trommlern und dem Adlerschießen.

Kloster Weißenau – barockes Juwel im Schussental

Südlich von Ravensburg ragen die beiden markanten Türme des ehemaligen Klosters Weißenau aus dem Schussental. Die Anlage gilt als eine der geschlossensten barocken Klosterresidenzen Oberschwabens und als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung.

Über 650 Jahre Klostergeschichte: 1145 stiftete Gebizo von Ravensburg, ein Gefolgsmann der Welfen, das Kloster für die Prämonstratenser-Chorherren. 1257 wurde es zur Abtei erhoben. Nach Weingarten war Weißenau das mächtigste und kulturell bedeutendste Reichskloster im südlichen Oberschwaben. Das Skriptorium schuf wertvolle Handschriften. Abt Jacob Murer verfasste 1525 die „Weißenauer Bauernkriegschronik“, ein einzigartiges Zeugnis des Bauernkriegs. Mit der Säkularisation 1802/1803 endete die Klosterzeit.

Die Münsterkirche St. Peter und Paul: Die Klosterkirche wurde Anfang des 18. Jahrhunderts im Stil des Hochbarock neu errichtet und ist heute katholische Pfarrkirche. Sie beeindruckt mit opulenter Ausmalung, dem Hochaltar von 1631 und dem kostbaren Chorgestühl von 1635. Berühmt ist auch die Orgel von Johann Nepomuk Holzhey, die 1787 erstmals erklang.

Die Heilig-Blut-Reliquie: 1283 schenkte König Rudolf von Habsburg dem Kloster eine Heilig-Blut-Reliquie. Weißenau wurde damit zum bedeutenden Wallfahrtsort und findet sogar in Richard Wagners Oper „Lohengrin“ Erwähnung.

Kultur im Kloster: In der Klosterkirche und im reich stuckierten Festsaal veranstaltet der Kulturkreis Eschach Konzerte in außergewöhnlich schöner Akustik. Das nahe Heimatmuseum informiert über die Klostergeschichte.

Ein Ort der Erinnerung: Seit 1892 ist im Konventsgebäude eine Heilanstalt für psychisch Kranke untergebracht, heute das Zentrum für Psychiatrie. Während der NS-Zeit wurden von hier Patientinnen und Patienten in Tötungsanstalten verschleppt und ermordet. Seit 2006 erinnert das „Denkmal der Grauen Busse“ an der alten Pforte an die Opfer.

Tipp: Ein kleines Kleinod ist die Kapelle Mariatal am Ende der Allee Richtung Torkenweiler. Hier lag vom 12. bis 14. Jahrhundert das Schwesternkloster von Weißenau.

Kloster Weißenau, Abteistraße, 88214 Ravensburg-Weißenau. Die Klosterkirche ist frei zugänglich.

Meckenbeuren – Spielspaß, Kultur und Natur zwischen Ravensburg und Bodensee

Meckenbeuren liegt im Schussental zwischen der Türmestadt Ravensburg und der Zeppelinstadt Friedrichshafen. Die lebendige Gemeinde mit über 13.500 Einwohnern ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge an den Bodensee, ins Allgäu und entlang der Oberschwäbischen Barockstraße. Bekannt ist Meckenbeuren auch aus dem Volkslied „Auf de schwäbsche Eisebahne“.

Ravensburger Spieleland: Der Freizeitpark im Ortsteil Liebenau ist eine der größten Attraktionen der Region. Familien fahren hier Traktor, toben im verrückten Hühnerstall oder reisen mit dem BRIO-Express und auf der GraviTrax-Kugelbahn. Wer es rasant mag, saust im Freifallturm in die Tiefe oder geht mit Käpt'n Blaubär auf große Fahrt.

Humpisschloss Brochenzell: Das aufwendig restaurierte Schloss im Ortsteil Brochenzell erinnert an die Ravensburger Kaufmannsfamilie Humpis. Heute beherbergt es ein Museum zur Handelsgeschichte vergangener Jahrhunderte und eine Gaststätte. Gleich nebenan lädt die Jakobuskirche Pilger zur Einkehr ein.

Kultur am Gleis 1: Im über 100 Jahre alten, liebevoll restaurierten Güterschuppen am Bahnhof ist eine Kleinkunstbühne zu Hause. Hier erwarten die Gäste Kabarett, Musik und Theater.

Radeln und Wandern: Durch Meckenbeuren führen der Jakobsweg, der Hus-Weg und der Jubiläumsweg Bodenseekreis. Zahlreiche Radwege verbinden die Gemeinde mit dem Bodensee, dem Hinterland und den Nachbarorten. Nur wenige Minuten entfernt liegen Ausflugsziele wie der idyllische Schleinsee oder das Neue Schloss Tettnang.

Tourist-Information Meckenbeuren, meckenbeuren.de

Eriskirch – wo die Schussen den Bodensee erreicht

Zwischen Friedrichshafen und Langenargen, dort wo die Schussen nach rund 62 Kilometern in den Bodensee mündet, liegt der staatlich anerkannte Erholungsort Eriskirch. Unberührte Natur, gotische Kunstschätze und historische Holzbrücken machen den Ort zu einem besonderen Ausflugsziel.

Das Eriskircher Ried: Zwischen den Mündungen von Rotach und Schussen erstreckt sich das größte Naturschutzgebiet am nördlichen Bodenseeufer. Es steht bereits seit den 1930er-Jahren unter Schutz. Auenwälder, verschwiegene Altwasser mit Teichrosen, weite Riedwiesen und das natürliche Seeufer bieten seltenen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum, vom Eisvogel bis zur Ringelnatter. Von Mitte Mai bis Anfang Juni blühen hier Tausende Sibirische Schwertlilien und verwandeln die Wiesen in ein leuchtend blaues Blütenmeer. Es ist der größte Bestand dieser Art in Deutschland. Von zwei Aussichtsplattformen lässt sich die Vogelwelt beobachten.

Naturschutzzentrum im alten Bahnhof: Der beste Ausgangspunkt für eine Riedwanderung ist das Naturschutzzentrum im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Die Dauerausstellung „Naturparadies Eriskircher Ried“ zeigt mit Modellen, Aquarien und Mitmachstationen die Natur am Bodensee, für Kinder wie für Erwachsene. Regelmäßig werden Führungen durch das Ried angeboten.

Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt: Die spätgotische Kirche war jahrhundertelang ein bekannter Wallfahrtsort. Im Chor sind seltene Wandmalereien aus der Zeit um 1420 bis 1430 fast vollständig erhalten, dazu kommen farbenprächtige Glasfenster, die von den Grafen von Montfort gestiftet wurden.

Historische Holzbrücken: Zwei historische Holzbrücken prägen das Ortsbild. Die gedeckte Holzbrücke über die Schussen ruht auf Eichenpfählen aus dem Jahr 1828. Sie verbindet seit fast 200 Jahren die Ortsteile an der früheren Grenze zwischen der Reichsstadt Buchhorn und der Grafschaft Montfort.

Tipp: Eine rund 6 Kilometer lange, ebene Rundwanderung führt von der Kirche zum Naturschutzzentrum, durch das Ried und über die Holzbrücke zurück in den Ort. An der Schussenmündung stehen auch die letzten „Wasserhüterinnen“ des Skulpturenwegs von Bad Schussenried bis zum Bodensee.

Was ist bisher passiert?

Wo fang ich an? Okay....ich hatte ein Gespräch mit dem BM Burth von Aulendorf (2020)....der fand das interessant, und verwies mich an die Oberschwaben Tourismus GmbH (OTG).

Da hab' ich das Thema dann auch platziert (werden ja von den Kommunen Oberschwabens dafür bezahlt Tourismus zu bearbeiten).

Dazu gab's mehrere Artikel in der Schwäbischen Zeitung (danke an Karin Kiesel...mega nett).

Die OTG gab' noch auf Rückfragen von BM Restle (Horgenzell) (auch danke...mega) folgende Rückmeldung:

......Interesse...Runder Tisch in Planung (Landkreis RV, da Infrastrukturmassnahme)......Virtuelles/Reales Treffen im Frühjahr in Planung....Aber: Beführchtung: zu wenig Interesse.....Alle Info's an LRA-Ansprechpartnerin übermittelt.....abwarten auf "Runden Tisch"...

Termin kam dann keiner --> ging wohl unter.

 

Neue Unterstüzung

Freundlicherweise hatte der Ortsvorsteher Reute Achim Strobel mit mir Kontakt aufgenommen - er fand die Idee toll und bot an mich zu unterstützen, worauf er einen Termin mit den BM's der oberen Schussen online eingeladen hat (danke nochmal...mega!).

Beim Termin waren dann: BM Burth (Aulendorf), OV Strobel (Reute), BM Hugger (Berg) und ich....immerhin ! Inhaltlich wurden Bedenken bezüglich Haftung&Co diskutiert und es kam irgendwie auch kein Fortschritt zustande.....nehmen wir mal so hin.


Wie schaut's denn in Aulendorf aus?

Bleiben wir mal erst "daheim"......der Verlauf ist ja weitgehend fahrbar....außer auf der Gemarkung Aulendorf, da klemmt's schon.

Also mal hier genauer nachgeschaut: b2fc86b8-b3ef-47a3-b1bf-e9c5fcdd8210

Wir hatten dann noch ein Treffen (BM Burth, Hr.Harsch und ich)  (ebenfalls Danke in die Runde) bezüglich dem Streckenanschluss Rund um den Steegersee --> seitens der Eigentümer: kein Problem. Außer halt die Bahn....müsste man noch klären.

Wie schaut's denn in Bad Schussenried aus?

Nach telefonischer Rückfrage hat mir Herr BM Deinet zum Projekt seine "Zurückhaltung" erklärt....versteh ich bis heute noch nicht....auch egal.

 

Da war dann die Radgruppe aus Lindau

Im Jahr 2022 kam dann eine Anfrage aus Lindau....eine Radgruppe, die den Weg gerne fahren würde. Für den Tourguide hab ich dann die Tour Schussenradweg_V0.1 (siehe oben) entworfen (was man aktuell fahren kann). Wir hatten uns dann am Steege zum Gruppenfoto verabredet - mega nett.

Gab dann auch einen Artikel in der Schwäbischen Zeitung

Motivation

Der Grundmechanismus ist einfach: je mehr Leute per Rad eine Strecke fahren, desto höher wird der Druck die Strecken zu optimieren. Oder !!!


 Für Oberschwaben

Als Tourismusregion zählt jeder touristische Radweg als finanzielles Argument für neue Einnahmen und Arbeitsplätze !!

Die Bahnlinie wird zunehmend ausgebaut....der Tourismus wächst....am Bodensee ist alles überfüllt (Bodenseeradweg).....die Leute suchen Tagestouren (50-70km, Einkehrmöglichkeiten, einfach per Bahn erreichbar (ohne volle Züge) und am besten nur bergab).

Anreise per Zug ist optimal, morgens fahren die Pendler nach Ravensburg, Meckenbeuren und Friedrichshafen...und Richtung Bad Schussenried wäre Platz für Räder. Die Touristen wären quasi "antizyklisch" und nutzen die freie Kapazitäten.

Wenn wir von Touristen sprechen, dann geht es um ALLE Touristen im Bereich Lindau bis Sipplingen (Bodo-Gebiet)...also richtig viele !!!
 

Für Aulendorf

Warum mach ich das? Ich hab' keine Gastro....kein Hotel....und sonst nicht's.....ABER: ich radel gern...jogge....wander.....d.h. jeder Weg, der durch Touristen neu entsteht bringt mir und uns Aulendorfer selber was !!! Ganz simpel.

Zudem bringen die Touristen neue Arbeitsplätze (Radverleih, -service, Gastro, Übernachtung, Einkauf, Museum, Minigolf, Steege, usw.).

Mal ehrlich....wo liegt eigentlich das Problem? Wir wollen Touristen.....haben extra Mitarbeiter im Rathaus, die "nur" Infomaterial zum Schussenradweg_0.1 herstellen müssten, finanziert durch Werbung durch die örtliche Gastronomie und Unternehmen (Karte+Komoot-Link) ohne das man was bauen müsste!!! Man versteht die Welt nicht....


Für mich

Ich bin mir sicher, dass es in 100Jahren so einen Radweg geben wird (Wäre ja hohl wenn nicht). Als engagierter Bürger und Demokrat versuche ich das Maximale zu bewegen....daher auch die Info-Homepage.

Rein aus Idealismus....ohne Profit....ehrlich.

Kontakt

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